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Mandantenbrief 8/2017

 

Sicherung des Werbungskostenabzugs für 2017

Die zeitliche Zuordnung von Werbungskosten bei Vermietungsobjekten erfolgt steuerlich nach dem Abflussprinzip. Werbungskosten können also noch in 2017 angesetzt werden, wenn diese bis zum 31.12.2017 durch Zahlung geleistet werden. Um bereits die Steuerlast des Jahrs 2017 zu mindern, sollte der Jahreswechsel 2017/2018 Anlass sein für folgende Überlegungen:

  • Kurzfristig anstehende Reparaturen/Instandhaltungen sollten noch in das Jahr 2017 vorgezogen werden.
  • Es ist darauf zu achten, dass in 2017 z.B. von Handwerkern erbrachte Leistungen auch noch in 2017 abgerechnet und gezahlt werden, da - sofern es sich nicht um Herstellungskosten handelt - für den steuerlichen Ansatz der Zahlungszeitpunkt entscheidend ist.
  • Geprüft werden kann das Vorziehen von Ausgaben durch Zahlung vor Fälligkeit oder auch durch Leistung von Vorauszahlungen, wobei zu beachten ist, dass Vorauszahlungen steuerlich nur dann anerkannt werden, wenn hierfür vernünftige wirtschaftliche Gründe vorliegen.
  • Bei regelmäßig wiederkehrenden Aufwendungen, wie z.B. monatlichen Kosten des Hausmeisters oder der Treppenhausreinigung, ist ein Ansatz des für Dezember 2017 fälligen Betrags regelmäßig dann noch in 2017 vorzunehmen, wenn die Zahlung bis zum 10.1.2018 fällig ist und bis dahin auch tatsächlich erfolgt.

Hinweis:

Aufwand für größere Erhaltungsaufwendungen kann später in der Steuererklärung ggf. auf mehrere Jahre verteilt werden, wenn dies im Hinblick auf den progressiven Einkommensteuertarif von Vorteil ist.

 

Kommt ein Freibetrag bei der Grunderwerbsteuer?

Aus verschiedenen politischen Richtungen kommen Bestrebungen zur Einführung eines Freibetrags bei der Grunderwerbsteuer, der den Erwerb von selbst genutzten Immobilieneigentum fördern soll. Die neue Landesregierung in NRW und auch das Land Schleswig-Holstein haben entsprechende Bundesratsinitiativen ergriffen.

Hinweis:

Aktuell ist allerdings noch offen, ob und wann ein solcher Freibetrag kommt und wie hoch dieser ausfallen wird. Politisch sind dieser Freibetrag und die Ausgestaltung der Voraussetzungen hierfür umstritten.

 

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